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10 gute Gründe für den Ziegel als Baustoff

Holz, Stein, Lehm, Beton, Stahl es gibt viele Baustoffe für Gebäude. Dennoch hat der Ziegel in vielerlei Hinsicht die Nase vorn. Vor allem für wertbeständige Familienhäuser ist er bestens geeignet. Hier finden Sie zehn Gründe, die für den Ziegel als Baumaterial sprechen.

1. Schallschutz

Ob musizierende Nachbarn, lautstark spielende Kinder, eine Party oder Verkehrslärm – wirksamer Schallschutz ist ein wichtiges Qualitätskriterium für gesundes Wohnen. Das zählt sowohl für den Lärm von außen als auch für den in Ihrem Haus.

Eine Faustregel dazu besagt: Schwere Materialien leisten bessere Schalldämmung. Für den Ziegel gilt dies auf jeden Fall. Der Grund ist seine hohe Rohdichte. Aber nicht nur eine Ziegelwand selbst sorgt für wirksamen Schallschutz. Auch ihre Entkopplung von anderen Bauteilen ist wichtig, die Schall aus Nebenräumen übertragen könnten. Mit modernen Ziegeln, und weiteren Ergänzungsprodukten, können Sie genau solche Stellen optimieren. So lassen sich zum Beispiel ideale Trennwände in Mehrfamilien- oder Reihenhäusern bauen.

Auch innerhalb Ihrer Wohnung können Sie diesen Komfort genießen. Nutzen Sie dafür spezielle Innenwandziegel mit großen Zwischenräumen. Diese werden nach dem Aufmauern mit Beton verfüllt und sind somit dicht gegenüber Lautstärke.

2. Sicherheit im Brandfall

Beim Brandschutz geht es nicht um Komfort – sondern um lebensrettende Sicherheit. Nehmen Sie ihn beim Hausbau also nicht auf die leichte Schulter.

In den letzten Jahren kam es häufiger zu Dämmfassadenbränden. Diese haben das Thema Brandschutz wieder stärker in das Bewusstsein von Bauherren und Investoren gerückt. Mit Massivbauten aus Ziegelmauerwerk können Sie sich vor Feuer schützen, denn Ziegel sind nicht brennbar. Eine fachgemäße Ausführung vorausgesetzt, gelten sie als ideale Bauteile zur Trennung von Brandabschnitten sowie zur Sicherung von Fluchtwegen.

Wer mit Ziegeln baut spart auch Kosten bei der Versicherung. Diese kann nämlich für massive Wohngebäude aus Ziegelmauerwerk bis zur Hälfte günstiger sein als für Gebäude aus brennbaren Stoffen.

3. Schutz vor Feuchtigkeit

Eine der herausragenden Eigenschaften des Ziegels war schon immer, dass er Feuchte, die sich in den Wohnräumen zwangsweise durch die Nutzung ansammelt, aufnimmt und weitergibt.

Das trägt zu einem angenehmen und gesunden Wohnklima bei. In Verbindung mit sachgemäßer Lüftung ist Schimmel in Ziegelhäusern kein Thema. Der Grund dafür ist die Kapillarstruktur des Ziegels: Er ist diffusionsoffen und ermöglicht dadurch eine optimale Regulierung der Luftfeuchte.

Natürlich kann falsches Lüftungsverhalten auch von einer Ziegelwand nicht ausgeglichen werden. Es ist also wichtig, dass die Räume während der Heizperiode regelmäßig gelüftet werden oder eine auf Ihr Haus abgestimmte automatische Lüftungsanlage diese Arbeit übernimmt. Nicht nur Allergiker und Asthmatiker können in solchen wohngesunden Räumen erleichtert aufatmen.

4. Hitzeschutz

Ziegel verfügen über hohe thermische Speichermasse. Dadurch können sie Wärme gut aufnehmen und ganz langsam wieder abgeben. Ist es auf einer Seite der Ziegelwand heiß, dauert es also sehr lang, bis die Temperatur auch auf der anderen Seite steigt.

Davon profitieren Sie im Sommer sehr: Ihre Ziegelwand nimmt die Wärme des Tages auf. Sinken die Temperaturen in der Nacht, wird die Wärme langsam wieder nach außen abgegeben. So herrscht selbst an den heißesten Tagen innen ein angenehmes Wohnklima. Dieses Prinzip macht man sich zum Beispiel im Mittelmeerraum zunutze, wo seit Jahrhunderten mit Ziegeln gebaut wird.

5. Die Kälte bleibt draußen

Im Winter zeigt sich, was ein Wandbaustoff wirklich leistet. Denn wenn über die Außenwände viel Wärme verloren geht, müssen Sie entweder zittern, oder die Heizkosten schießen in die Höhe.

Ziegel besitzen eine wunderbar niedrige Wärmeleitfähigkeit (auch: Lambda-Wert genannt). Viele von ihnen verringern den Wärmestrom mithilfe von Luftkammern. Noch effektiver sind die Ziegel, wenn ihre Kammern mit Dämmstoffen wie Perlit, Mineralwolle oder Holz gefüllt sind. So kann, je nach Gebäudeplanung, auf eine zusätzliche Dämmung oder teure Heizkosten verzichtet werden.

6. Langlebigkeit und Altersvorsorge

Für die meisten Bauherren ist der Erwerb von Wohneigentum ein bedeutender Baustein der Altersvorsorge. Immerhin werden Jahre der Mietzahlung eingespart. Zudem kann das Haus jederzeit weiter veräußert oder an die nächste Generation vererbt werden.

Auch hier bewähren sich Ziegelhäuser, da sie 80 Jahre und länger Wohnkomfort bieten. Ein wichtiger Aspekt sind die unter Punkt 5 genannten geringen Kosten für Dämmung, Instandhaltung und Heizung. So trägt ein Ziegelhaus heute zur Vermögensbildung bei. Mit Ziegeln bauen heißt, für Generationen zu bauen. Zusätzliche finanzielle Anreize bietet die KfW-Förderung für besonders energieeffiziente Gebäude.

7. Natürliches, angenehmes Wohnklima

Immer mehr Bauherren achten bei der Wahl des Materials auf dessen Verträglichkeit. Besonders eignen sich Naturprodukte, da diese kaum Chemikalien oder Giftstoffe enthalten. Da der Ziegel ein Naturbaustein ist, darf er auch hier seine volle Stärke ausspielen.

Bei der Herstellung von Bauziegeln kommt keinerlei Chemie zum Einsatz. Sie entstehen wortwörtlich nur aus den Elementen Erde, Wasser, Luft und Feuer. Allergische Reaktionen oder andere Krankheiten durch schlechtes Wohnklima oder Schimmel werden bestens eingedämmt.

In Zeiten des Klimawandels wird auch der sommerliche Wärmeschutz bedeutender. Vor allem wenn bei modernen Häusern große Fensterflächen gewünscht werden. Was im Winter das Licht ins Haus holt, heizt im Sommer die Räume unnachgiebig auf. Um das zu verhindern, wird in südlichen Ländern seit Jahrtausenden massiv mit Ziegeln gebaut. Die Oberflächentemperatur der Wand bleibt durch sie gleichmäßig kühl.

8. Wirtschaftlichkeit

Wer mit Ziegeln baut, baut gleich mehrfach wirtschaftlich. Die nicht nötige Außendämmung sorgt nicht nur für eine bessere Temperatur oder Lärmschutz, sondern auch für Einsparung hoher Kosten. Nach der Errichtung der Wand nur noch Verputz anbringen – und fertig!

Im Vergleich zu alternativen Bauweisen lässt sich ein Ziegelgebäude so schneller und kostengünstiger erstellen. Durch die monolithische Bauweise bleibt das Haus außerdem auf lange Zeit wartungsfrei. Das Ziegelgebäude ist dadurch äußerst werthaltig.

9. Wertbeständigkeit

Ein eigenes Haus ist eine gute Absicherung gegen Inflation. Es schützt vor steigenden Mietpreisen und gilt als solide Wertanlage. Ein Sparschwein aus vier Wänden.

Laut Statistischem Bundesamt entfallen aktuell (2021) 35% der Konsumausgaben auf Wohnen & Energie. Wer dieses Geld in eine selbst genutzte Immobilie investiert, schafft bleibende Werte und erfüllt sich seinen Traum. Gebäude aus Ziegeln sind energieeffizient, langlebig, werthaltig und die Instandhaltungskosten bleiben dauerhaft niedrig. Ebenfalls nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ist der Ziegel der beliebteste Baustoff, da er für mehrere Generation hält.

10. Nachhaltigkeit

Aus Ton und Lehm gebrannt sind Ziegel ein super ökologischer Baustoff. Er ist außerdem der Baustoff der kurzen Wege.

Die Rohstoffe Ton und Lehm lassen sich schonend und oberflächennah abbauen. Die Abbauflächen liegen meist in der Nähe der Produktionsstätten, das fertige Produkt wird daraufhin regional vertrieben. Moderne Ziegel – ob gefüllt oder ungefüllt – eignen sich zudem hervorragend zum Bau von KfW-Effizienz- und Passivhäusern. Damit leisten sie einen entscheidenden Beitrag zur Energieeinsparung. Nach ihrer langen Lebensdauer können Ziegel vollständig recycelt und schadstofffrei in den Naturkreislauf zurückgeführt werden

Sie interessieren sich für Ziegel? Wir bieten Ihnen gerne ein kostenloses Beratungsgespräch.

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